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Welchen Nutzen stiftet
die Zukunftsforschung?
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Werte bestimmen Ziele, Erwartungen
und wünschbare Zustände
des Unternehmens.
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Zukunftsforschung dient als Grundlage
aktiver Gestaltung wünschbarer
oder als Vermeidung unerwünschter
Zustände.
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Zukunftsforschung erlaubt die Berücksichtigung
qualitativer Impulse
und weicher Signale anhand subjektiver,
wertbestimmter Einschätzungen
und Erwartungen.
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Zukunftsforschung hilft Unternehmen,
sich im Kontext des Wertewandels
zu positionieren und die
Akzeptanz der Anspruchsgruppen
und damit den nachhaltigen Erfolg
zu sichern.
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Was ist Zukunfsforschung ? |
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Zukunftsforschung beschäftigt sich mit
der Beschreibung von möglichen oder
wahrscheinlichen Entwicklungen der geschichtlich-
gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Sie bedient sich wissenschaftlicher
Methoden, um Ordnungen und Gestaltungen
sowie deren Konsequenzen für
die Menschen in ihren Lebenssituationen
zu erkennen. Daneben entwirft Zukunftsforschung
Szenarien, Projektionen
und Modelle denkbarer, wahrscheinlicher,
zukünftiger gesellschaftlicher Zustände
als Grundlage für politische Planungen
und Entscheide.
Die Zukunft projizieren
Ein zentrales Instrument der Zukunftsforschung
bildet die Szenariotechnik. Mit ihr
sollen realistische Entwicklungsmöglichkeiten
in ferner Zukunft unter unsicheren
Rahmenbedingungen aufgezeigt werden.
Sie wird insbesondere dort eingesetzt,
wo quantitative Prognosemethoden
versagen und die Unsicherheiten für
Simulationen zu gross sind. Die Szenariotechnik
basiert auf der Systemtheorie, die
versucht, sich komplexen Systemen sowohl
analytisch (Untersuchung der Elemente
und ihrer Beziehungen) als auch
holistisch (Untersuchung des Gan zen) zu
nähern. Sie verwendet hauptsächlich
qualitative Informationen und hat kreative
als auch analytische Elemente.
Die Entwicklung eines Zukunftsszenarios
kann vereinfacht in Extrapolation und Retropolation
gegliedert werden. Die Extrapolation
beruht auf einer Analyse von
Daten und Informationen, etwa aus
Branchenreports oder Experteninterviews.
Damit werden alle Einflussfaktoren
definiert und die wesentlichen
Trends erfasst, wobei auf die Wechselwirkungen
geachtet wird, welche die heute noch schwach ausgeprägten Kräfte in der
Zukunft ausüben werden. Auf dieser
Grundlage werden unterschiedliche Geschäftsfeldszenarien
entwickelt. Ein modulares,
schrittweises und rückgekoppeltes,
also lernfähiges Vorgehen wird
dabei bevorzugt. Innerhalb der Spannweite
möglicher Entwicklungen wird eine begrenzte
Anzahl von Entwicklungspfaden
und Zukunftsbildern (Momentaufnahmen
auf den Entwicklungspfaden) herausgegriffen.
Diese zeigen auf, was mit welcher
Wahrscheinlichkeit passieren wird, wenn
bestimmte Ziele umgesetzt werden und
welche Entscheide wann dafür getroffen
werden müssten. Szenarien sollten ganzheitlich,
kreativ-intuitiv, partizipativ und
kommunikativ sein und die Funktion eines
Frühwarnsystems übernehmen können.
Grösstmögliche Stimmigkeit, Stabilität
und Unterschiedlichkeit der Grundtypen
der Extremszenarien sind dabei Voraussetzung. |
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